Also,
für alle hier vielleicht nochmal der Grundgedanke dieses Projektes. Ziel war es mitte letzten Jahres ein sogenanntes UAV (= unmanned aerial vehicle) zu planen, und dann auch fertig zu stellen. Ein UAV, auch genannt Drohne, ist ein meist im Krieg eingesetztes, unbemanntes Spähflugzeug, um den Gegner mit modernster Technik (Wärmebildkameras, Laserscannung, diverser anderer Sensorik etc.) auszuspähen, wobei die UAVs im Krieg nicht direkt von selbst fliegen, sie werden von einer Bodenstation gesteuert. Doch die Vorteile zu einem normalen Flugzeug liegen auf der Hand. Ein UAV ist unbemannt, leicht, klein und dadurch auch gut getarnt.
Nun, unser Ziel war natürlich nicht ganz so hochgesteckt; wir wollten ein kleines UAV bauen, dass von selber fliegt und ein paar Sensoren eingebaut hat. Anfangs wollten wir ein Quadrocopter aus Aluminium bauen, was allerdings zu komplex gewesen wäre. Ein anderes sehr gut geeignetes Material dafür wäre Carbon gewesen, was allerdings viel zu teuer gewesen wäre und das Problem der Komplexität auch nicht gelöst wäre… Letztenendes mussten wir uns umentscheiden und etwas “fertiges” bestellen. Dadurch kamen wir auf einen kleinen ferngesteuerten Helikopter. Dieser nimmt uns schon reichlich Arbeit ab, wie zum Beispiel die Erstellung des Chassies…
Momentan sind wir nun soweit, dass wir die Sensoren, womit der Helikopter dann von selbst seine Position halten soll, haben. Um die Informationen der Sensoren allerdings zu verarbeiten braucht es natürlich einen Mirkoprozessor, und an genau diesem Punkt sind wir momentan. Näheres dazu wird in den nächsten Tagen gepostet…
Zu sagen ist noch, dass wir natürlich wenn wir die Sensoren und alles haben, der Heli noch lange nicht fliegt. Erstes Ziel ist es ihn erstmal zum Schweben zu bekommen. Dazu wird natürlich eine sehr aufwändige Programmierung nötig sein… Letzteres wird sich wohl in die Länge ziehen, da ich selber nicht der Experte in Sachen von Programierung bin, sondern es gerade erst lerne… mein Kollege wird also die Hauptarbeit leisten müssen…
Soviel dazu
M. Lange
